Read Der letzte Zauberlehrling (Der letzte Zauberlehrling, #1) by Gerd Ruebenstrunk Online

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Der junge Zauberer Humbert will in Paris einen neuen Lehrmeister finden - doch schnell steht fest, dass die Welt der Zauberer sich verändert hat: Kaum einer der Magier bildet mehr Lehrlinge aus, denn sie haben ihre Zauberkräfte an den reichen Unternehmer Pompignac verkauft. Doch geht es dem undurchsichtigen Geschäftsmann wirklich nur ums Geld oder steckt mehr dahinter? DieDer junge Zauberer Humbert will in Paris einen neuen Lehrmeister finden - doch schnell steht fest, dass die Welt der Zauberer sich verändert hat: Kaum einer der Magier bildet mehr Lehrlinge aus, denn sie haben ihre Zauberkräfte an den reichen Unternehmer Pompignac verkauft. Doch geht es dem undurchsichtigen Geschäftsmann wirklich nur ums Geld oder steckt mehr dahinter? Die Ereignisse beginnen sich zu überschlagen, als durchsickert, dass Pompignac ein gefährliches Komplott plant: Humberts neues Lehrmeister Prometheus beschiließt, die Pläne des Geschäftsmannes zu durchkreuzen- sein Lehrling schließt sich ihm an. Können die letzten freien Zauberer Pompignac davon, abhalten, mit einem gefährlichen Überzauber die Macht an sich zu reißen...

Title : Der letzte Zauberlehrling (Der letzte Zauberlehrling, #1)
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ISBN : 9783760786797
Format Type : Gebunden
Number of Pages : 440 Pages
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Der letzte Zauberlehrling (Der letzte Zauberlehrling, #1) Reviews

  • Tina ♥ Bookaholic
    2018-11-15 07:58

    Deutsche Rezension: Meine Gedanken zum Buch:Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, besonders da ich das erste Mal bei Blogg dein Buch als Rezensentin ausgewählt wurde. Was ich mir hier aufgrund des Covers und auch der Inhaltsangabe erwartet habe, war zwar keine Harry Potter-Geschichte – das wäre auch langweilig gewesen – aber ich habe hier gehofft, genauso verzaubert zu werden, wie es bei den Potter-Büchern der Fall war. Leider wurde ich aber enttäuscht und ich kann nicht ganz verstehen, dass ich bisher die einzige bin, die Probleme mit der Geschichte hat. Zumindest wirkt es so, wenn man sich auf Lovelybooks oder Goodreads umsieht.Was hat mich am meisten gestört? Ich weiß nicht, wie es genau beschreiben soll, aber ich bin durchwegs nicht in die Geschichte rein gekommen und konnte auch keine Verbindungen zu den Figuren darin herstellen.Humbert hat es wirklich versucht, aber er war mir einfach zu unwichtig, ich habe mit seinem Schicksal nicht mit gefiebert, auch mit sonst keinem, was sehr untypisch für mich ist.Eigentlich habe ich mich gefreut, wieder aus der Sicht einer männlichen Hauptfigur zu lesen, aber er war mir oft zu hin und her gerissen. Er hat zwar nicht aufgeben, sondern weitergemacht, aber auch genug gejammert und sich selbstbemitleidet, besonders was seine ständige Eifersucht wegen Aggie (was für ein Name?^^) betrifft.Das Schlimmste war aber definitiv die Handlung, die äußerst zäh und langwierig zu lesen war und oft hätte man einige Seiten einfach weiterblättern können, ohne viel zu verpassen bei den endlosen langen inneren Monologe oder bei den Umgebungsbeschreibungen. Irgendwie ist nichts passiert, besonders zur ersten Hälfte des Buches, bevor sich die Gruppe entschieden hat, was zu unternehmen. Dann wurde es zwar besser, aber nicht so sehr, dass ich mit Eifer weitergelesen hätte. Ich gebe es zu, das Lesen bei diesem Buch war nur ein Muss und ich hätte es am liebsten bei der Hälfte abgebrochen. Aber da es ein Rezensionsexemplar war, wollte ich es auch beenden.Die Begebenheiten im Buch, die man sich magisch und bezaubern vorstellt, waren mir zu wissenschaftlich dargestellt und zu kühl für ein Jugendfantasiebuch, mit zu viel Hintergrunderklärungen. Noch dazu, wenn man bedenkt wie jung die Protagonisten eigentlich sind, haben sie sich dafür nicht immer so verhalten.Auch gab es wenige Überraschungen, da vieles vorhersehbar war.Das Ende war für mich okay und lässt auf eine weitere Geschichte schließen, wobei ich dabei nicht genau weiß, was Ruebenstrunk hier noch erzählen will, außer die Ausbildung von Humbert zum Zauberer oder Magier. Aber das werde ich nicht mehr erfahren, da ich diese Reihe nicht fortsetzen werde und mich lieber anderen Autoren zuwende.German Cover:Das Cover ist wirklich wunderschön mit dem Bild des Eiffelturms und davor Humbert, der seiner Zukunft entgegengeht. Auch die Machart ist wirklich traumhaft und die Sterne glitzern sogar im Licht. Tolle Verarbeitung und ein Bild, das zum Träumen einlädt.All in all:Das Buch ist leider nichts für mich, aber ich kann es trotzdem denjenigen empfehlen, die gerne junge Jugendbücher oder Kinderbücher mit Fantasie und Zauberei lesen, die aber nüchterner geschrieben sind. Vielleicht macht es mehr Spaß, wenn man andere Erwartungen an das Buch hat, aber für mich hat es leider nicht funktioniert, Doch ich weiß mit Sicherheit, dass es genügend andere gibt, die begeistert davon sind. Es passt wohl nicht jeder Autor mit jedem Leser zusammen. *schade*Für mehr Info: http://martinabookaholic.wordpress.co...

  • Cassandra
    2018-11-24 02:00

    Humbert wird von seinem Meister nach Paris geschickt, damit er sich einen neuen Lehrherrn suchen soll, doch die Zeiten für Zauberlehrlinge sind schlecht. Der Zauberer Pompignac hat den Zaubermeistern ihre Zauberkräfte abgekauft und nun gibt es keine Meister mehr, die Lehrlinge annehmen. Humbert hat Glück, dass er in dem Zauberer Prometheus einen neuen Meister findet, obwohl dieser ein Alkoholproblem hat, ist er der letzte Zauberer, der noch über seine Kräfte verfügt und nicht davor scheut dem mächtigen Pompignac in die Quere zu kommen.Geschickt hat der Autor ein spannendes Jugendbuch geschrieben, dass gleichzeitig eine Warnung ist, einem Einzelnen zu viel Macht zu geben. Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet und es macht Freude, ihnen durch die Geschichte zu folgen. Der Zauberlehrling Humbert, der erkennen muss, dass man sich nicht einfach heraushalten kann und dass der Arm der Mächtigen auch bis in die kleinsten Dörfer reicht. Der schlitzohrige Papillon, der ein wahres Organisationstalent ist und sich nicht immer an das geltende Gesetz hält. Die Geschwister Agnetha und Ignatius, die auf unterschiedlichen Seiten stehen. Humberts Meister, der alkoholabhängige Prometheus, der seine Geheimnisse hat und der seinen Verstand noch nicht im Wein ertränkt hat. Das stumme Mädchen Samira, das für Prometheus und Humbert sorgt. Pompignac der mit seinem Geld die Zauberer um ihre Kräfte brachte und nur seinen Profit im Kopf hat und last, but not least Lothar, das zynische Werhörchen, unter dessen pelziger Gestalt mehr steckt, als man auf den ersten Blick vermutet. Das Buch dürfte sowohl Jungen als auch Mädchen begeistern und in die magische Welt des 19. Jahrhunderts entführen. Ein gelungenes Jugendbuch mit einer wichtigen Botschaft, interessanten Entwicklungen und Überraschungen.

  • Sandra | Büchernische
    2018-12-06 02:55

    Du bist der letzte…Humpert eigentlich ganz zufrieden mit seinem Leben: er macht eine Lehre bei Zaubermeister Gordius, inmitten der ländlichen Idylle Frankreichs. Er ist ein Zauberlehrling, das ist nun nichts Ungewöhnliches, denn in Frankreich leben sehr viele Zauberer. Sein Meister ist jedoch davon überzeugt, Humpert nicht mehr als all das, was er nun über die Zauberei wusste, lehren zu können und schickt ihn in die Großstadt, ins ferne Paris, auf dass er dort einen neuen Meister finden sollte. Doch die Zeiten haben sich geändert, die Uhren in der großen Stadt ticken schneller als auf dem Lande, denn dort kauft Unternehmer Pompignac die Zauberkräfte der Zauberzunft auf. Weit und breit sei nirgends mehr ein Zauberer zu finden, der einen Lehrling unter seine Fittiche nehmen würde. Was plant dieser Halunke Pompignac? Humpert hat das Gefühl, er führt nichts Gutes im Schilde…Zauberhafte MomenteGerd Ruebenstrunks Jugendbuch ist aus meiner Sicht kein neuer Harry Potter, oh nein. Das Buch beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Zauberei, Magie und allem, was dazu gehört und doch ist es mehr als das. Der Autor von »Der letzte Zauberlehrling« beschäftigte sich bereits in seiner Kindheit intensiv mit Büchern, arbeitete in vielfältigen, unterschiedlichen Berufen und interessiert sich für unter anderem für naturwissenschaftliche Thematik, u.a. die Quantenphysik. Das Wissen, welches er jahrzehntelang in sich aufsog, schlägt sich deutlich in seinen Büchern wider. Er schreibt sehr eloquent und bindet viel Hintergrundwissen, physikalische Phänomene und weitere interessante Aspekte der naturwissenschaftlichen Forschung in den Plot ein. Das war sehr spannend zu lesen und wird auch für das junge Publikum der 12 bis 15jährigen Leser äußerst wertvoll sein, denn sie haben somit nicht nur eine abwechslungsreiche, fantasievolle Geschichte vor sich liegen, sondern lernen nebenbei noch etwas über Sonnenstürme, Magnetfelder und weitere wichtige Bestandteile der Physik, die elementar wichtig für das Leben unseres Planeten sind. Trocken ist diese Lektüre deswegen keineswegs, im Gegenteil. Der Autor legt einen gewissen Humor an den Tag, der dem Buch viel Witz und das gewisse Etwas verleiht.················································································Das Sein bestimmt das Bewusstsein, hatte ein irdischer Philosoph einst geschrieben. – Seite 346················································································Interessant und gelungen finde ich auch den inhaltlichen Aufbau des letzten Zauberlehrlings. Zwischen den einzelnen insgesamt 22 Kapiteln finden sich neun sogenannte Monologe, die auch als solche tituliert sind. In diesen Segmenten wechselt die Erzählperspektive des Ich-Erzählers Humpert auf die Ich-Perspektive einer weiteren für die Handlung essentiellen Figur; welche dies ist, möchte ich nicht verraten, da ich euch zu sehr spoilern würde. Soviel sei aber schon gesagt: Diese fließend eingebundenen Perspektivenwechsel finden zeitlich parallel statt und zeigen die Gedanken und die Sichtweise des Geschehens aus der Perspektive eines anderen Buchcharakters, ohne den Lesefluss zu stören. Im Gegenteil, diese Einschübe werten das Lesevergnügen zusätzlich auf und sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.Illustration à la arsEditionWenn man das Buch in der Hand hält, merkt man gleich welcher Verlag sich um die Gestaltung gekümmert hat. arsEdition ist für seine liebevolle Illustration, Ausarbeitung des Covers und Innengestaltung der Kapitel bekannt und so war ich auch dieses Mal erneut sehr angetan vom Erscheinungsbild des Romans. Trotz des Gewichts des 448 Seiten starken magischen Werkes liegt das Buch gut in der Hand und das farbenfrohe Cover ist mal wieder eine Augenweide. Details wie glänzender Spotlack, angewendet bei Coverelementen und Titel sowie bei der Hauptfigur des Buches, wurden holografische Elemente zur Gestaltung verwendet. Das Gesamtbild, welches Illustrator Helge Vogt geschaffen hat, ist einfach stimmig und gefiel mir auf Anhieb.Auch die Kapitel wurden wieder, ähnlich wie bei einem anderen Buch aus dem Verlag, mit grafischen Elementen aufgewertet und auch hier fand sich wieder eine kleine, einleitende Überschrift, die kurz den Inhalt des folgenden Textes umriss. Dieses kleine Detail empfand ich als gut gelungen und dennoch nicht vorgreifend, sprich es verrät nicht zuviel über den Inhalt, macht aber dennoch neugierig auf das, was nun folgen wird.Minimale KritikpunkteDie Story an sich konnte mich bis zur letzten Seite begeistern, fesseln und hielt so einige Überraschungen parat, die auch mich als erwachsenen Leser zum Staunen bringen konnten. So hielt sich der Autor bis zur letzten Seite über so manche Figur und deren Bedeutung für die Handlung bedeckt und schuf so einen kontinuierlichen Spannungsablauf, der zu keiner Sekunde nachließ. Ein paar kleine Logikschwächen in der Charakterzeichnung des Protagonisten konnten mich nicht davon abhalten, dem Buch trotzdem die volle Punktzahl zu geben. Die Stärken der Formulierung, die inhaltliche Ausarbeitung der Idee sowie die farbig gezeichneten Charaktere, die sich im Laufe des Buches überzeugend und authentisch entwickelten, überwogen diesen minimalen Kritikpunkt. Es war für mich einfach nicht ganz einleuchtend, warum sich Humpert – eine auf mich sehr clever wirkende Hauptfigur – mitten in die Gefahr begibt, die offensichtlich ist obwohl ihm klar gewesen sein musste, dass er dabei in eine Falle tappt. Ob das nun von Gerd Ruebenstrunk so beabsichtigt war oder einfach nur ein kleiner Fehler im Handlungsaufbau war, welcher ihm nicht aufgefallen war, kann ich nun nicht beantworten. Doch das ist wirklich Bemängeln auf hohem Niveau, denn das Buch war ein magischer, zauberhafter – nein Moment, da muss man, mit einem Augenzwinkern, gut unterscheiden – Genuss.················································································»Alles nur eine Frage der Erfahrung«, brummte Tucker. »Wenn man jung ist, dann ist alles oft nur schwarz oder weiß. Im Laufe der Jahre lernst du, die Zwischentöne zu sehen, und begreifst, dass die Wirklichkeit aus vielen Graustufen besteht, mal heller, mal dunkler.« – Seite 231················································································Humpert lebt in Frankreich und wechselt im Laufe der Geschichte vom dörflichen Landleben in die turbulente Großstadt. Hier setzt mein zweiter, kleiner Kritikpunkt an. Ich liebe Bücher, die in Frankreich spielen, besonders in Paris. Mir fehlte da ein wenig das französische Flair, der französische Lebensstil wollte irgendwie nicht so recht zwischen den Zeilen hervorkommen. Auch wurde mir erst recht spät klar, in welchem Zeitrahmen sich das Buch bewegte, es wurde aber angedeutet dass wir uns definitiv nicht in der Gegenwart befinden, denn es gab die wohlbekannte U-Bahn unter den Straßen Paris’ noch nicht. Doch wo ist der Duft knusprigen Baguettes, ein Hauch Haute Cuisine, das rauschende Pariser Gefühl? Die allseits bekannte Hektik spiegelte sich durchaus wieder, aber “typisch Frankreich” fehlte einfach ein wenig. Das hätte ich mir für die Geschichte, wenn sie schon in Frankreichs Hauptstadt spielt, gewünscht.Wiederum sehr gelungen fand ich das Element, welches aus der britischen Magie-Mythologie entstammt. Gerd Ruebenstrunk bediente sich für »Der letzte Zauberlehrling« inspirativ unter anderem an der englischen Zaubererfigur schlechthin: Merlin. Eben jenen ließ er auf geschickte Weise Teil seiner Geschichte werden, auf eine völlig andere Sichtweise, wie ich es nun vermutet hätte. Ich möchte nicht zuviel verraten, aber die Idee, welche dahinter steckt, ist klasse und für mich nachvollziehbar und spannend. Geheimnisvoll, mystisch, magisch, zauberhaft – mit diesen Begriffen identifiziere ich ab sofort den Autor und diesen Roman. Es war übrigens mein erstes Buch Gerd Ruebenstrunks, doch definitiv nicht mein Letztes.Mein Fazit: Ein rundherum gelungenes magisch-zauberhaftes Abenteuer, intelligent geschrieben und bis zur letzten Seite spannend! Unbedingt empfehlenswert für alle Freude von Zauber & Magie, die schon die Geschichten rund um Merlin spannend fanden und für all jene, die ein richtig gutes, wohldurchdachtes Fantasyabenteuer inmitten Frankreichs erleben wollen!Rezension © www.buechernische-blog.de

  • Cityrella
    2018-11-20 07:55

    Nach einer achtjährigen Ausbildung bei seinem Meister, muss der junge Zauberlehrling Humbert sich einen neuen und besseren Zauberer als Lehrer suchen, um seinen Traum, ein Zauberer ersten Grades zu werden, zu verwicklichen. So bricht er nach Paris auf, um bei dem alljährlichen Ball der Zauber einen neuen Meister zu finden. Doch dort angekommen, erwartet ihn eine erschütternde Nachricht:Pompignac, ein sehr erfolgreicher Besitzer von einer Zaubermaterliallädenkette, hat alle Zauberer erster Klasse dazu gebracht ihm ihre Zaubersprüche zu verkaufen. Da alle potentiellen Lehrer somit ihre Kräfte für eine Menge Geld verkauft haben, gibt Humbert die Chance ein Zauberer zu werden auf, bis er jedoch Prometheus trifft. Er ist der Einzige, der nicht an den Geschäftsmann verkauft hat. So tun sich der letzte Zauberlehrling und der letzte Zauberer zusammen. Nach einiger Zeit erfahren sie jedoch von Pompignacs Vorhaben, welches alles andere als gut und nützlich für die Menschheit wäre..."Der letzte Zauberlehrling" ist ein Roman voller Zauberei und Geheimnissen. Er erzählt die Geschichte des ehrgeizigen Zauberlehrlings Humbert, welcher darauf erpicht ist ein großer Zauberer zu werden. Die Einleitung in die Haupthandlung ist kurz und recht schnell findet man sich zusammen mit Humbert in Paris wieder. Die Atmosphäre der Großstadt mit ihrer Hektik und Aufregung passt wirklich sehr gut zur Handlung und es scheint als wäre die Handlung perfekt für diesen Schauplatz geschaffen.Am Anfang jedoch konnte ich das aufregende und spannende Paris überhaupt nicht mit der Handlung verbinden. Viele Textpassagen zogen sich und ich blieb an vielen Stellen beim Lesen "kleben" und kam einfach nicht voran. Grund dafür ist womöglich, dass ich die Beschreibung der neuen Orte einfach zu undetailliert fand und ich mir leider kein Bild von Paris, Prometheus Haus oder auch von dem Charakteren machen konnte. Schließlich ist das Eis gebrochen, als die Perspektive gewechselt hat und ein Kapitel aus der Sicht von Lothar, einem Dämonen, erzählt wurde. In den Kapiteln aus Lothars Sicht gefiel mir der Schreibstil ausgesprochen gut und ich habe nicht selten auch über den Sarkasmus des Dämonen schmunzeln müssen. Nach diesen ersten hundert Seiten ging es aber bergauf. Die Handlung kam ins Rollen und überraschte mich mit einer gewissen Grundspannung. Ich war mir nie ganz sicher, welcher Charaktere ich trauen durfte und welcher nicht. Es schien als hätte jeder Einzelne seine gut versteckten Geheimnisse, die ich mit jeder weiteren Seite versuchte zu lüften. Gerade als ich dachte ich wüsste wer auf welcher Seite stand, wurde ich erneut durch einen Verrat verwirrt.Ich wusste nicht, was sich hinter der Fassade all den Personen verbarg; eine Sache, die diesem Roman einerseits zwar einen einen kleinen Pluspunkt gibt, andererseits aber auch dafür sorgte, dass ich für keine wirklich Sympathie empfinden konnte. Dass mich aber auch Humbert leider nicht überzeugen konnte, lag an seiner Unsicherheit und an seinem Pessimismus. Nach einer Niederlage war er schon am Boden zerstört und es gab nur wenige Momente, in denen er sich einen Ruck gab und die Handlung ihren Lauf in die gewünschte Richtung nahm. Diese Momente sind womöglich auch die Highlights des Romanes.Zum Schluss wurde ich aber tatsächlich in den letzten fünf Seiten mit einem offenen Ende überrascht, was mich dann doch neugierig auf den zweiten Teil macht. Die relativ oberflächliche Grundidee entpuppt sich dann doch als ein sehr kompliziertes und ausgeprägtes Geflecht und macht mich jetzt -trotz ein paar Schwächen- auf den Folgeband neugierig. Erwähnen muss ich auf jeden Fall nochmal, dass es auch wenn das Cover eher nach einem Buch für 12-jährige Jungen aussieht, es dennoch durch das höhere Sprachniveau und die schwierigere Handlung und Wortwahl, auch Älteren zusagen könnte.Fazit: Alles in allem ist "Der letzte Zauberlehrling" ein lesenswerter Roman. Der Protagonist ist in meinen Augen zwar nicht gerade ein Sympathieträger und auch die Wortwahl ist -besonders am Anfang- sehr undetailliert; dennoch ist die Handlung dann doch spannend und voller Geheimnisse. Zum Schluss wird erst klar auf was für einer komplexen Grundidee dieser Roman entstanden ist und weckt somit die Neugier auf den Folgeband. Ich bedanke mich herzlich für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares beiBloggdeinBuch & arsEditionMehr Rezensionen findest du auch unter www.storiesdreamsbooks.blogspot.de

  • LeseMaus
    2018-12-01 01:21

    Spannender Zauber gegen alle RegelnDas Äußere: Unter einer Brücke durch geht ein Junge auf Paris zu – er hat einen Koffer in der Hand und scheint etwas zögernd auf einen neuen Abschnitt seines Lebens zuzugehen. Ein ohnehin schon schönes Motiv, das durch den silbern glänzenden Titel und zahlreiche glitzernde Sterne am Pariser Nachthimmel noch eindrucksvoller wird.Das Innere: Humbert möchte Zauberer werden und für diesen Zweck die Zauberakademie besuchen. Lange Jahre war er bereits in der Ausbildung bei Gordius, einem Zauberer des fünften Grades. Um weiter zu kommen, muss er nun als nächsten Schritt bei einem Zauberer höheren Grades in die Lehre gehen. Da Gordius sein Ende nahen sieht, schickt er Humbert auf die Reise nach Paris, um dort auf dem alljährlichen Ball der Zauberer einen neuen Lehrer zu suchen. Humbert macht sich auf den Weg in die Großstadt, doch dort erwartet ihn Schlimmes: Pompignac, ein Pariser Unternehmer, ist dabei, die Zaubersprüche aller Zauberer aufzukaufen, um diese eigenständig vermarkten zu können. Ob Humbert dennoch einen neuen Lehrherrn finden und sich gegen die Machenschaften Pompignacs behaupten kann?Das Wesentliche: Direkt zu Beginn des Romans wird Humbert von seinem alten Meister Gordius in das aufregende und auch gefährliche Leben der Pariser Großstadt katapultiert. Es ist schön zu lesen, wie sich Humbert nach und nach diese für ihn so neue Welt erobert. Er macht dabei nicht nur Bekanntschaft mit hilfsbereiten, angenehmen Zeitgenossen, sondern auch mit finsteren Gestalten und der Obrigkeit, die sich auf die Seite Pompignacs geschlagen hat.Dieser Pompignac ist ein gefährlicher Mann: er hat es sich zum Ziel gemacht, alle Zaubersprüche einzusammeln, vorgeblich, um diese dadurch einem größeren Publikum zugänglich machen zu können. Das Vorhaben scheint auch zunächst zu gelingen, doch als Diebstähle mit Hilfe des Unsichtbarkeitszaubers und sprechende Haustiere auf den Straßen von Paris überhand nehmen, kommt auch in der Öffentlichkeit langsam Kritik gegen Pompignacs Unternehmen auf. Und Pompignac wäre nicht der Bösewicht im Roman, wenn er nicht noch Schlimmeres im Sinn hätte: er will die Welt beherrschen.Da wird recht schnell klar, dass Humbert nicht nur ein einfacher Zauberlehrling bleiben und die Augen vor der Situation verschließen kann. Doch bis es so weit ist, muss Humbert sich erst selbst darüber klar werden, was ihm im Leben wichtig ist. Ich fand es sehr angenehm, dass er sich nicht sofort wie ein großer Held ins Abenteuer stürzt, sondern im Gegenteil erst einmal das Für und Wider abwägt.Humbert und seine Freunde wurden in meinen Augen im Laufe des Buches zu einer überzeugenden Gemeinschaft. Ich vermute, das liegt an der geschickten Schreibweise des Autors, der die Dialoge so lebendig geschrieben hat, dass man sich fühlt, als wäre man selbst dabei. Dabei ist es jedoch bei weitem nicht so, dass die geschilderten Beziehungen zwischen den Protogonisten ohne Reibereien wären. Im Gegenteil: der eine oder andere aus Humberts Umfeld hat selbst ein Geheimnis in petto, das sich bis zum Ende des Romans auch nicht unbedingt vollständig lüftet.Mein persönliches Highlight im Buch war Lothar, das einzige Werhörnchen seiner Art. Er ist eine eigentümliche Mischung aus Eichhörnchen, Känguru und Hund und kann natürlich sprechen. Einige Kapitel sind ausschließlich aus der Sicht von Lothar verfasst, was eine weitere Sicht auf die übrigen Protagonisten ermöglichte und mich die eine oder andere vorgefasste Meinung über den Haufen werfen lies.Ich mag Bücher, in denen der Hauptcharakter sich weiterentwickelt. Und ich mag Bücher, in denen die Protagonisten nicht immer nur an einem Ort bleiben. Beides ist hier der Fall, und so wird die abenteuerliche Reise des jungen Humbert gleichzeitig zu einer Reise zu seiner eigenen Bestimmung – toll gemacht! Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der phantastische und abwechslungsreiche Abenteuergeschichten liebt – er wird hier nicht enttäuscht werden.Das Fazit: Ein tolles Buch, ganz bestimmt nicht nur für Kinder ab 12 Jahren. Sympathische Charaktere, überzeugende Freundschaften und gefährliche Feindschaften sorgen neben einer äußerst angenehmen Schreibweise sorgen für ein gleichermaßen flüssiges wie spannendes Lesevergnügen.Die Bewertung:Vier von fünf Sternen

  • Diana - FantasySeiten
    2018-11-25 01:09

    Meine Meinung:Handlung und Schauplätze:Die Handlung startet in einem kleinen französischen Dorf. Hier leben unser Protagonist Humbert und sein Lehrmeister. Gleich im ersten Kapitel wird Humbert aber nach Paris geschickt, um sich einen neuen Lehrmeister zu suchen, der ihn mehr in Sachen zaubern beibringen kann. Ja, toll Paris!, dachte ich… Doch leider treten die für Paris so bekannten Schauplätze gar nicht auf. Also es war weder die Rede vom Eiffelturm noch von anderen bekannten Plätzen. Das hatte mich etwas enttäuscht. Auf die Umgebung wird in diesem Buch gar nicht so viel Wert gelegt. Der Leser bekommt immer nur sporadische Eindrücke von der Kulisse mitgeteilt. Das finde ich etwas schade, denn ich mag Bücher, die die Szenen sehr detailliert beschreiben, denn das regt meine Fantasie besser an.Charaktere:Humbert ist unsere Hauptperson und man schließt ihn sofort ins Herz. Gleich im ersten Kapitel leidet man förmlich mit ihm mit, denn er möchte eigentlich nicht seinen wohlvertrauten Lehrmeister und das kleine Dorf verlassen, wo er so lange gelebt hatte. Aber er wird nach Paris geschickt, um sich einen „besseren“ Lehrmeister zu suchen. Zu Beginn ist Humbert sehr unsicher und macht sich sehr viele Sorgen, ob er in Paris wirklich Erfolg hat. Doch als er da Freunde findet und er zudem noch eine große Aufgabe erhält, wächst er über sich hinaus und wird selbstbewusster und sehr tapfer. Humbert ist nicht auf den Kopf gefallen, er ist ziemlich schlau und kann sehr gut beobachten und kombinieren.Meister Prometheus wird Humberts neuer Lehrmeister. Er verhält sich zwar nicht wie ein Zauberer erster Klasse, sieht äußerlich auch nicht danach aus – zudem ist er dem Alkohol nicht abgeneigt – jedoch verbirgt sich in seinem Inneren ein wahrhaft guter Kern. Auch wenn er es nicht zeigt, mag er Humbert und ist stolz auf ihn.Samira ist Prometheus’ Hausmädchen. Sie kümmert sich um alles. Im Laufe der Geschichte erfährt Humbert einige rätselhafte Dinge über Samira. Sie ist ein sehr geheimnisvoller und mysteriöser Charakter. Ich hätte sehr gern mehr über sie erfahren, aber ich glaube es folgt ein weiterer Band in dem die Geschichte um Samira weitererzählt wird. Das Ende war da doch sehr offen gelassen.Das Werhörnchen, welches Lothar genannt werden möchte, ist eigentlich ein Dämon. Er lebt bei Prometheus und sorgt für eine Menge Unruhe und Chaos im Buch. Lothar ist einfach genial. Ich musste so oft über seinen trockenen Humor lachen. Zudem wirft er einige wirklich witzige Sprüche ein, dass man ihm einfach mögen muss.Schreibstil:Es ist nicht das erste Buch von Gerd Ruebenstrunk, welches ich gelesen habe. Somit konnte ich mich sehr gut auf den Schreibstil einstellen. Er ist wirklich für jüngere Leser sehr passend, da sehr viel näher erläutert oder erklärt wird. Zudem sind keine „schweren“ Satzkonstruktionen zu finden, was für Kinder im Alter von 10-14 Jahre wirklich sehr gut ist. Ich bin auch eher ein Freund von kurzen aussagekräftigen Sätzen ohne viele Verschachtlungen.Toll fand ich auch die Idee der Kapitelüberschriften. Jedes Kapitel wurde hier kurz und prägnant zusammen gefasst ohne jedoch zu viel von der Storyline zu verratenCover:Das Cover ist schon eine Augenweite. Die Farben blau und violett lassen das Buch sehr mystisch und perfekt passend zum Inhalt erscheinen. Klasse aufgemacht ist auch der silbern schimmernde Titel des Buches. Hinzu kommt die Illustration vom kleinen Humbert, wie er auf Paris zugeht. Der arsEdition Verlag hat hier einen echten Treffer in Sachen Gestaltung geliefert!Fazit:Ein sehr gelungenes Buch, welches sehr viel Spannung und unerwartete Wendungen beinhaltet. Es ist zudem auch mit einer gelungenen Portion trockenen Humor, welcher durch den dämonischen Protagonisten zumeist geliefert wird, ausgestattet. Da das Buch in Paris spielt, hätte ich mir jedoch erhofft, dass ein paar interessantere Schauplätze gewählt werden. Das ist im Buch leider zu kurz gekommen. Auch hätte ich mir, da gerade die jüngeren Leser angesprochen werden sollen, leichter einprägsame Namen der Personen gewünscht. Trotzdem ist dieses Buch echt lesenswert und man verbringt damit einige amüsante Stunden!

  • Brina
    2018-12-08 08:17

    Nachdem ich die Arthur-Trilogie regelrecht verschlungen habe, stand für mich fest, dass ich auch weitere Bücher von Gerd Ruebenstrunk lesen möchte. Nun war es endlich soweit und ich musste "Der letzte Zauberlehrling" sofort beginnen, als ich es zum ersten Mal auf meinem Schreibtisch liegen hatte.Zwar ist "Der letzte Zauberlehrling" nicht ganz so gut wie die Arthur-Reihe, aber dennoch sehr schön zu lesen. Gerd Ruebenstrunk hat eine schöne Sprache, die sich flüssig und leicht lesen lässt und voller Magie steckt. Wieder einmal hat es der Autor geschafft, mich in eine Welt zu entführen, die ich am liebsten nicht mehr verlassen hätte. Ich habe ich bei Humbert und seinem neuen Meister schnell wohlgefühlt und mit ihm gefiebert und seine Fortschritte genau beobachtet.Die Charaktere sind gut gelungen und besitzen eine enorme Tiefe, die man in Jugendbüchern eher selten findet. Oftmals hatte ich das Gefühl, dass Gerd Ruebenstrunk einen direkt in die Seele der Charaktere schauen lässt. Besonders Humbert ist dabei sehr gelungen. Er hat trotz seines jungen Alters oftmals schwere Lasten zu tragen, die er jedoch sehr reif behandelt. Er denkt klug, schätzt Situationen gut ein und lässt sich dennoch nicht beirren oder negativ beeinflussen. Seinen neuen Meister kann man mit seinem ehemaligen Meister kaum vergleichen. Beide haben eine eher ruppige Art, haben aber dennoch einen weichen Kern, der sie sympathischen erscheinen lässt. Den bösen Part übernimmt der Unternehmer Pompignac, der sämtliche Zaubersprüche von Magiern abkaufen möchte, wodurch die Zauberei aussterben würde. Da Humbert und sein neuer Meister dies nicht akzeptieren möchten, wehren sie sich gegen den Verkauf.Der heimliche Star in diesem Buch ist allerdings das Werhörnchen Lothar. Lothar hat einen gewöhnungsbedürftigen Humor und betrachtet Humberts Fortschritt eher skeptisch und sarkastisch, dazu hat er mehr Geheimnisse, als man zunächst denken könnte. Interessant fand ich die Handlung, die ich in dieser Form noch nicht gelesen habe. Die Idee, dass Zauberer ihre Zaubersprüche und Magie verkaufen, fand ich zunächst sehr gewöhnungsbedürftig, da ich mir nicht sicher war, ob man sowas wirklich glaubwürdig darstellen kann, allerdings ist es Gerd Ruebenstrunk wieder einmal gelungen, mich zu überraschen. Die Handlung, die Schauplätze und die Charaktere sind perfekt aufeinander abgestimmt und es war eine Freude, dieses Buch zu lesen.Ich habe schon mehrfach gelesen, dass dieses Buch oft mit der "Harry Potter"-Reihe verglichen wird. Dies kann ich allerdings nicht nachvollziehen, da die Handlungen eher nicht miteinander zusammenhängen und keinerlei Gemeinsamkeiten haben. Natürlich spielen in beiden Büchern Magier eine Hauptrolle, aber reicht dies wirklich für den Vergleich aus?! Dieses Buch ist viel mehr als eine angeblich Kopie. Sie sprüht nur voller Magie und Ideen, sodass man bei "Der letzte Zauberlehrling" bestens unterhalten wird.Das Cover ist wunderschön und ein absoluter Hingucker in jedem Bücherregal. Im Hintergrund kann man sehr schön die Umrisse von Paris sehen, ganz besonders den Eiffelturm. Humbert wird glaubwürdig dargestellt. Die Farben harmonieren sehr gut miteinander und vor allem die Wolken und die neblige Straße werden sehr gut in Szene gesetzt. Die Kurzbeschreibung liest sich ebenfalls sehr gut und hat mich direkt zum Weiterlesen animiert.Insgesamt ist "Der letzte Zauberlehrling" ein wunderbares Buch, das voller Magie steckt und von Seite zu Seite besser wird. Gerd Ruebenstrunk hat erneut bewiesen, wie gut ihm das Genre Jugendbuch steht und ich hoffe, dass man noch viele weitere Bücher von ihm lesen wird. Ein absolutes Muss für Fans der Arthur-Reihe.

  • Steffi Sternchen
    2018-11-21 08:10

    Ich fand dieses Buch wirklich klasse! Eine Videorezension findet ihr auf meinem YT-Kanal dazu.Ein tolles und spannendes Jugendbuch und ein MUSS für alle Arthur Fans :)

  • Ann-Katrin
    2018-12-03 01:00

    Gnadenstern, weil gen Schluss doch irgendwie ein bisschen Spannung aufkam.